FAQ Jugendfeuerwehr

Wie sieht eine beispielhafte Jugendfeuerwehrstunde aus?

Die Jugendlichen üben bereits konkrete Einsatzsituationen. Hierzu gehören das Retten von Übungspuppen aus diversen Notlagen, der Aufbau einer Wasserversorgung im Brandfall und das Aufstellen von Leitern. Auch die Fahrzeugkunde ist ein wichtiger Bestandteil im Unterricht. Die Übungen werden altersgerecht geplant. Bei allem Feuerwehrwissen kommt der Spaß natürlich nicht zu kurz. So gehen die Jugendlichen beispielsweise auch Minigolfen oder an heißen Tagen Eis essen.

Kann mein Kind auch erst einmal probehalber vorbeischauen?

Gern kann ihr Kind ein paar Stunden in die Arbeit die Jugendfeuerwehr hinein schnuppern.  Durch die Teilnahme entsteht noch kein Zwang für eine feste Mitgliedschaft.

Kann mein Kind auch einen Freund aus einem Nachbarort mitbringen?

Grundsätzlich sollten die Kinder dort in die Feuerwehr gehen, wo ihr Wohnsitz ist. Sollte aber der ausdrückliche Wunsch bestehen oder im Nachbarort keine Jugendfeuerwehr existieren, ist dies selbstverständlich möglich.

Können sich Eltern vorab eine Unterrichtsstunde anschauen, um sich ein Bild zu machen?

Wir freuen uns, wenn die Eltern den Kontakt zu uns suchen. Hierdurch können Sie sich ein Gesamtbild über die Feuerwehr machen, außerdem die Ausbilder und Verantwortlichen kennenlernen. Auch den Ausbildern liegt es am Herzen, die Eltern zu treffen, um offene Fragen zu klären und weitere wichtige Informationen über die Kinder zu erfahren (z.B. Allergien etc.).

Wie sind die Betreuer ausgebildet?

Unsere Betreuer sind Mitglieder in der Einsatzabteilung und verfügen über ein breites Praxiswissen der Feuerwehr. Darüber hinaus liegen viele Fortbildungsseminare hinter ihnen, die speziell für die Jugendausbilder auf der Landesjugendfeuerwehrschule in Marburg angeboten werden. Schwerpunkt dieser Seminare sind neben Kindeswohl, Rechte und Pflichten, auch verschiedene Module der Erlebnispädagogik.

Wie viele Jugendbetreuer gibt es und wo kann ich etwas über sie erfahren?

Derzeit engagieren sich zwei Jugendbetreuer in der Jugendfeuerwehr. Je nach Ausbildungsstunde kommen  Mitglieder der Einsatzabteilung hinzu, um die Betreuer zu unterstützen.

Was kostet der Jahresbeitrag?

Die Jugendfeuerwehr ist kostenlos.

Nicht typische Feuerwehr-Aktivitäten, wie Minigolfspielen, Eis essen, der Kauf neuer Tshirts, oder auch Ausflüge und die Weihnachtsfeier, werden vom Feuerwehrverein finanziert.

Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht zwingend notwendig, begrüßen wir aber sehr. Der Jahresbeitrag beträgt 16,- EUR.

Muss ich meinem Kind besondere Kleidung kaufen, um mitzumachen?

Nein, die notwendige Kleidung wird gestellt.

Welche körperlichen Voraussetzungen muss mein Kind haben?

Besondere Voraussetzungen bestehen keine. Die Jugendbetreuer sorgen dafür, dass Überanstrengungen vermieden werden. Die Jugendfeuerwehr soll ja Spaß machen.

Können auch körperlich beeinträchtige Kinder mitmachen?

Selbstverständlich.

Mein Kind ist noch nicht 10 Jahre alt, aber sehr an der Feuerwehr interessiert. Kann es dennoch mitmachen?

Für Kinder unter 10 Jahren besteht die Möglichkeit, in der Minifeuerwehr Heddernheim mitzumachen (siehe Minifeuerwehr)

Werden auch mehrtägige Ausflüge unternommen?

Ja, beispielsweise das Zeltlager des  Kreisfeuerwehrbandes.

Wie lange geht das? Würde ich noch ergänzen.

Ist die Minifeuerwehr nur etwas für Jungs?

Natürlich nicht. In der Jugendfeuerwehr sind Jungs und Mädchen aktiv.

Wenn etwas passiert, wie wird dies versicherungstechnisch abgewickelt?

Jedes Jugendfeuerwehr-Mitglied ist über die Feuer- und Unfallkasse versichert. Bei Vereinsaktivitäten, wie das Straßenfest oder KlaaParis, sind die Mitglieder über die Vereinsversicherung versichert.

Geht mein Kind automatisch von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung über?

Mit 17 Jahren besteht die Möglichkeit, in die Einsatzabteilung überzugehen. Dies geschieht nicht automatisch. Vor dem Wechsel sprechen unsere Jugendbetreuer und der Wehrführer mit dem Jugendlichen über die Arbeit und Anforderungen in der Einsatzabteilung. Gerne auch im Beisein der Eltern. Sind alle Fragen geklärt, kann der Wechsel umgesetzt werden.

Darf die Jugendfeuerwehr zu Einsätzen fahren?

Nein. Nur Mitglieder der Einsatzabteilung dürfen zu Einsätzen fahren.

Werden Prüfungen abgelegt?

Je nach Stärke und Engagement der Jugendgruppe kann die Prüfung zur “Jugendfeuerwehr-Leistungsspange“ abgelegt werden, die höchste Auszeichnung bei der Jugendfeuerwehr. Sie beinhaltet einen Praxis- und Sporttest sowie verschiedene Einsatzübungen. Die Jugendbetreuer bereiten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr natürlich intensiv darauf vor.

Kann ich mich als Elternteil auch aktiv einbringen?

Wir freuen uns über jede Hilfe. Gern können sie sich in Absprache mit den Jugendbetreuern aktiv einbringen. So zum Beispiel als Begleiter bei Ausflügen oder bei der Organisation von Jugendveranstaltungen.

Finden die Feuerwehrstunden auch in den Ferien statt?

Weil viele Kinder in den Ferienzeiten vereist sind, finden keine Treffen in den Ferien statt. Es kann aber durchaus vorkommen, dass Veranstaltungen, wie beispielsweise die Herbstabschlussübung, stattfinden. Die Jugendbetreuer geben diese Termine rechtzeitig bekannt.

Kann man außerhalb der Jugend- und Minifeuerwehr die Feuerwehrfahrzeuge besichtigen?

Kinder, Jugendliche und Eltern, die sich für die Feuerwehr interessieren, sind immer herzlich willkommen. Sprechen Sie uns an, um einen Besichtigungstermin mit uns abzustimmen.